D
as Outsourcing von technischen Services, sei es auf der Grundlage eines langfristigen Vertrages oder on demand, ist ein bewährtes Mittel zur Kostenkontrolle und zum schnellen Zugang zu Kapazitäten. Diese Flexibilität hält den Cashflow in besonders saisonabhängigen Geschäften aufrecht, zum Beispiel im Gebäudeservice, etwa bei herbstlichen Heizungs- und Entwässerungsarbeiten. Das Outsourcing des technischen Service birgt jedoch auch Risiken.
Von einer gestörten Kommunikation bis hin zu einem geringen Überblick über die Qualität und Effizienz von Subunternehmern – all das kann beim Outsourcing von technischen Services einen Schaden anrichten, der nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
In diesem Beitrag gehen wir auf die Outsourcing-Risiken ein. Zugleich beleuchten wir die Funktionen, die eine Software für die letzte Meile (die oft fälschlicherweise als reine Zustellungslösung dargestellt wird) dem technischen Service bietet, sodass er die Vorteile des Outsourcings tatsächlich für sich nutzen kann.
OUTSOURCING-RISIKO 1
KONTROLLVERLUST UND UNÜBERSICHTLICHKEIT
Technische Dienstleister haben die Möglichkeit, reaktive Wartungsverträge an Dritte zu vergeben, was häufig als Abkürzung zur Kostenkontrolle gesehen wird. Damit sollen Probleme bei der Einsatzplanung und bei der Flexibilität der Terminbuchung beseitigt werden, wenn Arbeitsaufträge außerhalb der Geschäftszeiten anfallen oder, schlimmer noch, wenn SLAs nicht eingehalten werden können.
Die Outsourcing-Realität sieht jedoch oft so aus: Ihre Dienstleister haben Versprechungen gemacht, Ihr Außendienst-Dispositionsteam ist auf deren Kapazität angewiesen und landet in Diskussionen über Umfang, Budgets und die Verwaltung von Rückbuchungen. Der Personalaufwand bei den Planer*innen verringert sich nicht, Sie verschwenden Zeit mit der Koordination von Tickets und Folgebesuchen, und die Verwaltung der Vereinbarungen führt zu Spannungen in der Vertragsabteilung.
VEREINBARUNGEN LEICHT KONTROLLIEREN
Mit einer Software für die letzte Meile können beide Parteien das Risiko mindern und die Transparenz fördern. Denn ohne eine Planungsplattform, die den Umfang, die Fähigkeiten und die geolokalen Gegebenheiten sowohl des eigenen als auch des beauftragten Unternehmens berücksichtigt, können sich Arbeitsaufträge verschieben, unnötige Stunden gehen für die Anreise verloren und Werkzeuge und Ersatzteile bleiben zurück.
Indem Sie dieselbe
mobile App für die letzte Meile auf die Techniker*innen von Subunternehmen ausdehnen, werden diese Ressourcen direkt in Ihre Planung einbezogen. Dadurch gewinnen Sie dynamische Möglichkeiten wie Live-Verfügbarkeit und KI-gestützte Routenplanung hinzu, um das beste Ergebnis für die Endkund*innen zu erzielen. Die Daten werden in der Plattform nachverfolgt und verwaltet, sodass sie papierlos erfasst und in Ihr CRM- und ERP-System zurückgemeldet werden können. Das nimmt Druck von der federführenden Organisation und dem ausgelagerten Unternehmen.
OUTSOURCING-RISIKO 2
MANGELNDE QUALITÄT UND UNTERLAUFENE STANDARDS
Unternehmen mit einer Plattform für Terminplanung und -abstimmung wissen, dass es nicht ausreicht, nur „verfügbar“ zu sein, wenn es darum geht, das Risiko eines ausgelagerten Dienstleistungsvertrags zu managen. Ohne eine Software für die letzte Meile, die das Außendienst-Management unterstützt, läuft Ihr Kundendienst Gefahr, Beschwerden erst dann zu erhalten, wenn der Termin schon lange verstrichen ist. So haben Sie kaum die Möglichkeit, Qualität und Standards zu überprüfen.
Wenn die Ausbildung der outgesourcten Ingenieur*innen und Techniker*innen nicht beim beauftragenden Unternehmen liegt, ist es zu stark auf Endkundenbefragungen angewiesen, um technische Mängel aufzudecken. Im Durchschnitt antworten nur etwa 30 Prozent der Kund*innen. Negative Kundenerlebnisse finden ihren Weg in öffentliche Foren und Bewertungsportale, und die Kosten für die Behebung steigen.
SERVICE UND QUALITÄT NACH IHREM STANDARD
Die Software für die letzte Meile legt die Service- und Qualitätsautomatisierung in die Hände der ausgelagerten Auftragnehmer. Bevor deren Techniker*innen beim Kunden eintreffen, liefert ihre „Always-on“-App für die letzte Meile effiziente und relevante Kundendaten, einschließlich Notizen zu früheren Arbeiten, die entsprechend den Datenschutzbestimmungen skaliert werden können.
Der Subunternehmer weiß, wohin er fährt und nimmt beste Route - die ganz automatisch erstellt wurde. Die Kund*innen werden rechtzeitig vor der Ankunft benachrichtigt. Dieser Detaillierungsgrad bedeutet, dass das vorgegebene Zeitfenster realistischer ist (kein Warten in einem Sechs-Stunden-Fenster). Unternehmen können
in der App Aufgaben festlegen, zum Beispiel die Anforderung, ein Foto des/der beauftragten Ingenieur*in bzw. Techniker*in in der richtigen Uniform oder PSA hochzuladen.
Die geleistete Arbeitszeit wird protokolliert. Zusammen mit den Fotos der abgeschlossenen Arbeiten können die Kund*innen digital unterschreiben, dass sie mit dem Besuch zufrieden waren. Dies ist besonders in regulierten Branchen von Bedeutung. Die Daten lassen sich sofort nachverfolgen und die Zentrale hat einen Live-Überblick. Die Probleme mit der Qualität des Außendienstes werden gelöst, bevor sie sich zu einem Durcheinander auswachsen. (Das beauftragende Unternehmen kann weiterhin eine Kundenumfrage über ein
Self-Service-Portal oder per SMS versenden).